Traditionelles Wissen für nachhaltiges Bauen von morgen
Wie können bewährte Baustoffe aus vergangenen Jahrhunderten zur Lösung moderner Herausforderungen beitragen? Genau dieser Frage widmet sich das europäische Projekt Time4Clay&Lime.
Kalk- und Lehmbeschichtungen erleben derzeit eine Renaissance. Sie überzeugen nicht nur durch ihre natürlichen Eigenschaften und ihre positive Wirkung auf das Raumklima, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem und ressourcenschonendem Bauen. Dennoch sind diese traditionellen Materialien im modernen Wohn- und Gewerbebau bislang nur wenig verbreitet.
Time4Clay&Lime bringt Bildungseinrichtungen, Forschungspartner, Handwerksorganisationen und Branchenverbände aus mehreren europäischen Ländern zusammen, um das Wissen über Kalk- und Lehmbeschichtungen neu zu beleben und für die Anforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen innovative Weiterbildungsangebote, moderne Lernformate und europaweit anerkannte Qualifikationen für Fachkräfte des Maler- und Ausbauhandwerks. Dabei verbindet das Projekt traditionelles Handwerk mit aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz.
Durch internationale Zusammenarbeit, praxisnahe Schulungskonzepte und den Aufbau eines europäischen Netzwerks schafft Time4Clay&Lime 2025 die Grundlage dafür, natürliche Baustoffe wieder stärker in den Fokus von Bauherren, Planern und Handwerksbetrieben zu rücken.
Unser Ziel: nachhaltige Baupraktiken fördern, wertvolles Handwerkswissen bewahren und die nächste Generation von Fachkräften für die Chancen von Kalk- und Lehmbeschichtungen begeistern. Gemeinsam gestalten wir eine Baukultur, die Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Ziele des Projekts
Ein strukturiertes Monitoring-System stellt sicher, dass der Projektfortschritt, die Qualitätssicherung und die Zielerreichung kontinuierlich überwacht werden.
2. Erfassung der Bedarfe relevanter Akteure durch Umfragen, Interviews und Workshops mit Malerhandwerksbetrieben, Berufsbildnerinnen und Branchenexpertinnen.
3. Analyse bestehender Weiterbildungsangebote, um Lücken in der Anwendung nachhaltiger Bau-stoffe im Wohn- und Gewerbebau zu identifizieren und die Entwicklung praxisnaher Weiterbildungs-programme sicherzustellen.
Erwartete Ergebnisse
Projektstruktur & Partner
Das Projekt wird durch ein internationales Konsortium getragen:
Eckdaten
Wie können bewährte Baustoffe aus vergangenen Jahrhunderten zur Lösung moderner Herausforderungen beitragen? Genau dieser Frage widmet sich das europäische Projekt Time4Clay&Lime.
Kalk- und Lehmbeschichtungen erleben derzeit eine Renaissance. Sie überzeugen nicht nur durch ihre natürlichen Eigenschaften und ihre positive Wirkung auf das Raumklima, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem und ressourcenschonendem Bauen. Dennoch sind diese traditionellen Materialien im modernen Wohn- und Gewerbebau bislang nur wenig verbreitet.
Time4Clay&Lime bringt Bildungseinrichtungen, Forschungspartner, Handwerksorganisationen und Branchenverbände aus mehreren europäischen Ländern zusammen, um das Wissen über Kalk- und Lehmbeschichtungen neu zu beleben und für die Anforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen innovative Weiterbildungsangebote, moderne Lernformate und europaweit anerkannte Qualifikationen für Fachkräfte des Maler- und Ausbauhandwerks. Dabei verbindet das Projekt traditionelles Handwerk mit aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz.
Durch internationale Zusammenarbeit, praxisnahe Schulungskonzepte und den Aufbau eines europäischen Netzwerks schafft Time4Clay&Lime 2025 die Grundlage dafür, natürliche Baustoffe wieder stärker in den Fokus von Bauherren, Planern und Handwerksbetrieben zu rücken.
Unser Ziel: nachhaltige Baupraktiken fördern, wertvolles Handwerkswissen bewahren und die nächste Generation von Fachkräften für die Chancen von Kalk- und Lehmbeschichtungen begeistern. Gemeinsam gestalten wir eine Baukultur, die Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Ein strukturiertes Monitoring-System stellt sicher, dass der Projektfortschritt, die Qualitätssicherung und die Zielerreichung kontinuierlich überwacht werden.
Analyse des aktuellen Wissensstands zu Kalk- und Lehmbeschichtungen im europäischen Malerhandwerk, Identifikation von Qualifikationslücken und Barrieren sowie Erfassung der Bedarfe relevanter Akteure durch Umfragen, Interviews und Workshops.
Entwicklung modularer Weiterbildungsprogramme auf EQR-Niveau 5, Einführung von Micro-Credentials, Pilotierung in Partnerländern, Qualifizierung von Lehrkräften sowie Integration digitaler Lernangebote.
Entwicklung und Pilotierung des Abschlusses „Kalk- und Lehmbeschichtungen im modernen Wohn- und Gewerbebau" in Österreich, mit Integration in europäische Qualifikationsrahmen (EQF, EQAVET, ESCO).
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu ökologischen Vorteilen von Kalk- und Lehmbeschichtungen, Aufbau eines transnationalen Netzwerks sowie Verbreitung der Projektergebnisse über digitale Plattformen.
Entwicklung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems, laufende Überwachung der Projektfortschritte sowie Etablierung wirksamer Feedback-Mechanismen zur kontinuierlichen Optimierung.
Fachkräfte testen neue Lernmodule für Kalk- und Lehmbeschichtungen in der Praxis.
Beitrag lesenWie alte Techniken im modernen Bauwesen neu interpretiert werden.
Beitrag lesenNeue Partner aus Bildung und Forschung treten dem Projekt bei.
Beitrag lesenDas Projekt wird durch ein internationales Konsortium getragen:
Verbundkoordination: SBG Dresden mbH
Die SBG ist eine private, gemeinnützige Bildungseinrichtung, die neben der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung in den Bereichen Naturwissenschaften und technische Umweltberufe eine Maler-Meisterschule betreibt. Diese bietet Weiterbildungsmaßnahmen für Maler*innen an, die sich auf Qualifikationsstufen von EQR-Niveau 2 bis 6 erstrecken. Die Maler-Meisterschule arbeitet eng mit regionalen und nationalen Malerhandwerksverbänden zusammen.
Innung Dresden des Maler- und Lackiererhandwerks
Die Innung Dresden des Maler- und Lackiererhandwerks (InnDD) ist eine berufsständische Organisation, die als fachliche Interessenvertretung für Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks in Dresden und der Region fungiert. Sie vereint Handwerker*innen, die in dieser Branche tätig sind, und unterstützt die betriebliche und überbetriebliche Weiterbildung sowie den Wissenstransfer.
IAGF – Institut für Angewandte Gewerbeforschung
Das Institut für Angewandte Gewerbeforschung (IAGF) ist eine Forschungseinrichtung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und zugleich eine wissenschaftliche Institution für die Entwicklung Höherer beruflicher Bildung in Österreich.
VšĮ Vilniaus statybininkų rengimo centras (VSRC) – Vilnius Builders Training Centre
VSRC ist eine führende Berufsbildungseinrichtung in Litauen mit Schwerpunkt auf der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Malerhandwerk. Seit seiner Gründung im Jahr 1946 hat sich das Zentrum zu einer der wichtigsten Institutionen für hochwertige berufliche Weiterbildung im Bereich der Oberflächenbeschichtung entwickelt.
SZMTOI – Szobafestő-, Mázoló-, Tapétázó Országos Ipartestület
SZMTOI ist die nationale Berufsorganisation des Maler- und Lackiererhandwerks in Ungarn. Die Vereinigung vertritt die Interessen von Mikro-, kleinen und mittelständischen Unternehmen des ungarischen Malerhandwerks und engagiert sich für die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards sowie die Wahrung des beruflichen Ansehens.
UNIEP – Union Internationale des Entrepreneurs de Peinture ASBL
UNIEP ist der europäische Dachverband des Maler- und Lackiererhandwerks und vertritt über 60.000 Unternehmen mit mehr als 240.000 Fachkräften durch seine 19 Mitgliedsverbände in 15 europäischen Ländern. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 setzt sich UNIEP als maßgebliche Stimme der Branche für die Interessen von Maler- und Lackiererbetrieben ein und fördert den Sektor durch berufliche Weiterbildung, Fachkompetenzentwicklung und den Austausch bewährter Verfahren.
WIAB – Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung
Das WIAB ist eine Forschungseinrichtung, die sich auf arbeitsmarkt- und bildungsbezogene Analysen spezialisiert hat. Als praxisorientiertes Forschungs- und Beratungsinstitut unterstützt WIAB evidenzbasierte Entscheidungsprozesse in der Berufsbildung sowie in der Weiterentwicklung von Qualifikationssystemen.
Projektlaufzeit: 36 Monate, Beginn 01.10.2024
Nachhaltigkeit: Integration der Qualifikationen in nationale Bildungssysteme zur langfristigen Sicherung der Ergebnisse
Das Projekt WIRreFa etabliert in der Region „Elbtal Sachsen“ ein fundiertes Wissensnetzwerk für die Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft von faserhaltigen Abfällen. Es schlägt eine Brücke zwischen aktueller Forschung und der betrieblichen Praxis, indem es neueste Erkenntnisse aus der Entwicklung von Faserverbundwerkstoffen direkt in die berufliche Aus- und Weiterbildung überführt. Damit begegnet das Projekt aktiv dem Fachkräftemangel und schließt Lücken in der Ausbildung für das Recycling innovativer Werkstoffe wie Carbonbeton.
Ziele des Projekts
Das Hauptziel ist die Schaffung eines konzeptionellen Rahmens für zukünftige Bildungsangebote in der Faserverbund-Spezialisierung.
Arbeitsschritte und Methodik
WIRreFa verfolgt einen iterativen Ansatz, der wissenschaftliche Forschung und betriebliche Realität eng verzahnt. Mittels Experteninterviews und Online-Befragungen werden Kompetenzlücken identifiziert, um darauf basierend modulare Lernbausteine zu entwickeln.
Das Projekt gliedert sich in drei Hauptphasen:
Erwartete Ergebnisse
Projektstruktur & Partner
Das Projekt wird durch ein kompetentes Konsortium aus Bildung und Industrie getragen:
Eckdaten
Gefördert durch das:
Die chemische Industrie steht vor der doppelten Herausforderung der ökologischen Wende (European Green Deal) und der digitalen Transformation. Es besteht ein dringender Bedarf an Fachkräften, die sowohl Prinzipien der „Grünen Chemie“ – wie Abfallvermeidung und Ressourceneffizienz – als auch moderne digitale Werkzeuge beherrschen. GREENCHEM adressiert diese Lücke zwischen der rasanten industriellen Entwicklung und der aktuellen beruflichen Bildung, indem es praxisnahe Lösungen für eine resiliente und nachhaltige Branche schafft.
Ziele
GREENCHEM verfolgt die Vision, innerhalb von vier Jahren ein europäischer Maßstab für die Ausbildung in nachhaltiger Chemie zu werden.
Vorgehen & Methodik
Das Projekt verbindet Bildungseinrichtungen, Universitäten und die Industrie in zehn Ländern zu einem Wissenstriangel. Durch den Austausch von Best Practices und grenzüberschreitende Mobilitätsprogramme für Schüler und Lehrkräfte wird ein gemeinsamer europäischer Standard etabliert.
Fachlicher Beitrag der SBG: Die SBG leistet einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Kompetenzentwicklung innerhalb des Konsortiums:
Ergebnisse & Nutzen
Partnerstruktur
Das Projekt wird unter der Federführung der Universidad Católica San Antonio de Murcia (UCAM), Spanien, geleitet. Das Konsortium umfasst insgesamt 22 Partner aus 10 Ländern, darunter:
Eckdaten

Das Projekt adressiert die drängenden Herausforderungen der digitalen und ökologischen Transformation in der beruflichen Bildung. Angesichts der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) besteht ein hoher Bedarf, Lehrkräfte und Auszubildende mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, um diese Technologien effizient und verantwortungsbewusst zu nutzen. SAGE schließt die Lücke zwischen theoretischer Ausbildung und den praktischen Anforderungen eines sich wandelnden Arbeitsmarktes, indem es innovative Ansätze für den Bildungssektor entwickelt.
Ziele
Die Vision von SAGE ist es, die digitale Bereitschaft in der Bildung durch den Einsatz von No-Code-KI-Lösungen zu stärken.
Vorgehen & Methodik
Das Projekt nutzt einen sektorenübergreifenden Ansatz, bei dem Experten aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam Lehr- und Lernszenarien entwickeln. Die methodische Grundlage bildet das Problem-Based Learning (PBL), bei dem Auszubildende realistische berufliche Herausforderungen eigenständig lösen müssen.
Die SBG bringt ihre langjährige Expertise in der praktischen Ausbildung von Chemie- und Laborberufen ein. Ihr fachlicher Fokus liegt auf der Entwicklung spezifischer Szenarien für das chemische Labor und die Produktion, wie beispielsweise KI-gestützte Versuchsplanungen in der Titration oder die Optimierung von Rektifikationsprozessen unter Sicherheitsaspekten (ATEX). Zudem unterstützt die SBG den Transfer durch die Erstellung von professionellen Lernvideos und Tutorials.
Ergebnisse & Nutzen
Partnerstruktur
Das Projekt wird unter der Federführung der Wirtschaftsuniversität Katowice (Polen) durchgeführt. Das Konsortium besteht aus folgenden Partnerorganisationen:
Eckdaten
